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Hotellerie Marketing Trends #2: Influencer Marketing

Der zweite Teil unserer Artikelreihe, anlässlich des Vortrags beim HSMA eDay, dreht sich rund um das Thema Influencer im Hotellerie Marketing. Wir zeigen Euch, welche aktuellen Veränderungen es in diesem Bereich gibt.

Ja stimmt, auch Influencer Marketing ist keine wirkliche Innovation in Hospitality und Tourismus. Da sich jedoch auch dieser Bereich gerade sehr verändert, lohnt es allemal, ihn hier mit aufzuführen.

Zusammenarbeit mit Micro-Influencern

Es müssen nicht immer Influencer mit extrem hohen Reichweiten sein. Auch mit Influencern auf Instagram, YouTube und Snapchat, die Reichweiten ab etwa 500 Abonnenten aufweisen können, lohnt die Zusammenarbeit. Ihre Abonnenten sind nicht selten sogar qualitativ besser, ihre Glaubwürdigkeit in einer speziellen Zielgruppe mitunter höher als bei Influencer Stars mit Millionen Followern.

Tipp: Gerade wenn der Betreuungsaufwand gering gehalten werden muss, lohnt der Blick auf spezielle Influencer Tools wie beispielsweise die Plattform Buzzbird aus Berlin. Sie kombiniert Big Data, KI und Kampagnenverwaltung in einem One-Stop-Influencertool.

 

Potentielle Influencer unter den Gästen erkennen

Stichwort Micro-Influencer. Oft befinden sich unter den Gästen ‘versteckte’ Influencer mit relevanten Reichweiten auf den verschiedenen Social Media Channels. Hotels, die auf der Suche nach potentiellen Influencern sind, können Tools wie etwa Indelve nutzen. Damit können bestehende CRM Daten abgeglichen und Gäste mit hohen Social Media Followerzahlen ausfindig gemacht werden. Le Buzz ist ein Tool mit ähnlichen Funktionen, dass die Zusammenarbeit mit Micro-Influencern erleichtert.

Hinweis: Vor dem automatisierten Abgleich der CRM Daten mit passenden Profilen im Social Web empfiehlt es sich, zuvor die Einwilligung der Gäste einzuholen. Etwa über eine spezielle Landingpage. Zudem wird die Suche nach potentiellen Influencern dadurch erschwert, dass im Social Web nicht Jeder Nutzer seinen Klarnamen verwendet.

Fake Influencer erkennen

Der Ruf von Influencer Marketing ist derzeit nicht der Beste. Schuld sind schwarze Schafe, die ihre Reichweite mit gekauften Fans und Engagement Gruppen künstlich aufblasen. Leider sind von der Sperrung der entsprechenden APIs für Analysetools von Facebook im Zuge des Cambridge Analytica Datenskandals auch viele nützliche Tools betroffen, die Fake Influencer relativ leicht enttarnt haben. Wir empfehlen hier stellvertretend InfluencerDB.

Indikatoren für gepimpte Reichweiten sind:

– Der Influencer folgt mehr Accounts als ihm folgen,
ein Indikator für das Follow4Follow Prinzip

– Die Followerzahlen schwanken stark,
die Plattformen löschen regelmäßig Fake Accounts

– Wenig oder sehr generisches Engagement,
generische Kommentare wie ‘Nice Pic’ werden gern in Bots verwendet

 

👉 Im dritten Teil dieses Artikels schauen wir auf  das Potential von Chatbots:
Hotellerie Marketing Trends #3: Chatbots.

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