Warum wir die Academy machen

So ziemlich genau ein halbes Jahr, nachdem wir beim Notar die GmbH für unser neues Baby eingetragen haben, launchen wir heute die Neon Gold Academy! Sie ist das Resultat unserer Erfahrungen der letzten Monate, in denen wir mit vielen Unternehmern über Themen wie Digitalisierung, Innovation und Formen der Zusammenarbeit gesprochen haben. Aber fangen wir vorn an.

Das nächste große Ding nach Social Media

Als wir im April offiziell gestartet sind – nicht mitgezählt die konspirativen Treffen in der heimischen Küche – war die Vision klar: Wir werden mit Neon Gold Innovations eine Beratungsagentur für innovative Technologien gründen. Nachdem Anna jahrelang die Führungsetagen der Hotellerie unterstützt hat und ich fast 10 Jahre die Social Media Welle geritten bin, ein bisschen ein Aufbruch zu neuen Ufern.

Wir waren ziemlich sicher, dass die Nutzung neuer Technologien wie Voice Assistants, Virtual Realities und Künstlicher Intelligenz bei einem Großteil der Unternehmen wirklich ganz oben auf der Agenda steht. Demnach müssten wir ja mit unserem Angebot, in diesem Bereich strategisch und operativ unter die Arme zu greifen, sowie mit den richtigen Dienstleistern zu vernetzen, bei den Kunden offene Türen einrennen.

Tatsächlich öffnet die schöne neue Welt der smarten Technologien viele Türen und wir sitzen mehrmals die Woche euphorisch nickenden Gesprächspartnern gegenüber. Ja, natürlich müssen wir uns mit sprachgestützten Assistenten auseinander setzen! Klar müssen wir unserer Marke eine Voice Personality verpassen! Und logisch, die Services müssen schleunigst Voice Ready gemacht werden!

Innovation wird noch zu oft vertagt

Diese Leidenschaft und Euphorie in den Gesprächen lässt sich jedoch noch zu selten in ernsthafte Projekte übertragen. Entgegen unserer Vermutung, dass die nächste Welle der Digitalisierung nach Web 2.0 und Social Media bereits in der Chefetage angekommen ist, weicht die Begeisterung noch zu oft dem schnöden Tagesgeschäft oder bleibt in überholten Strukturen stecken.

Die Jetzt und Hier Themen sind zu 99% umsatzrelevant – soweit keine große Überraschung. Hier liegt jedoch das Problem mit der schleichenden Adaption innovativer Technologien wie Voice, KI und Blockchain. Ketzerisch gesagt: vielen Unternehmen scheint es mit Webseite und Faxgerät einfach noch zu gut zu gehen, als dass sie sich mit den Potentialen der nächsten Welle der Digitalisierung durch smarte Technologie ernsthaft auseinander setzen würden.

Oft fehlt auch einfach das geeignete Format, um sperrige Themen wie Künstliche Intelligenz bei Mitarbeitern und Führungskräften einzuführen. Gerade beim Thema KI denken viele Angestellten spontan an den Verlust des Arbeitsplatzes durch einen trainierten Computer, was es doppelt schwer macht. Auch deswegen wagen eher wenige Mutige das berüchtigte Pilotprojekt und machen sich inhouse dafür stark.

Innovation in Deutschland: Gucken ja, anfassen nein?

Die Nachfrage nach Talks und Vorträgen dagegen ist hoch. Nahezu jede Branche versucht derzeit scheinbar auf Kongressen und internen Aufschlauungsevents zu ergründen, welche Auswirkungen innovative Technologien für sie bereithalten möge. Wir waren beispielsweise beim Pharma Marketing Day in Bonn eingeladen, um über VR, KI und Blockchain in der Pharmazeutik zu sprechen. Die erste Ausgabe unseres Abendevents ‘SayWhat?!‘ war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Obwohl wir – um den Abend nach unseren Vorstellungen gestalten zu können – Eintritt verlangten. Wir haben mit unserem Tech Demo Format der Lunchbreak Session Mitarbeiter in Agenturen mit Virtual Reality vertraut gemacht und bei Pizza und Feierabendbier einen Überblick auf kommende Technology Trends gegeben.

Die Academy als fehlendes Puzzelstück

Die Academy ist für uns die nächste Stufe, um den hohen Bedarf an Aufklärungsangeboten zu digitalen Technologien zu decken. Wo stecken die Potentiale? Wie lassen sie sich sinnhaft einsetzen und wie gelangt man von der Idee zum eigenen Produkt? Das Ziel ist hier immer das eigene Projekt, wir wollen, dass der Funke überspringt. Damit Budgets in die nächste Stufe der Digitalisierung investiert werden. Denn diese Überzeugung muss aus den eigenen Reihen kommen und kann nicht nur von externen Beratern gepredigt werden.

Neue Formen und Methoden der Zusammenarbeit

Neben der Aufklärung glauben wir fest daran, dass die Überführung von Marken und Produkten in das Zeitalter von AI und Voice nicht im klassischen Agentur-Kunde-Modell gelingen kann. Hier braucht es neue Methoden wie Design Thinking, in denen interdisziplinäre Teams mit Menschen aus dem Unternehmen, Agenturen und auch externen Experten zusammen an Produkten arbeiten und sie schrittweise verbessern. Das alte Modell – Agentur holt sich Briefing ab und soll danach mittels telepathischem Vodoo-Zauber erraten was der Kunde meinte – kann hier nicht funktionieren.

Unser Angebot dafür ist die Neon Gold Academy! Sie führt über drei Module vom Basiswissen und Einblicke in die technische Umsetzung bis zum eigenen Prototypen, den wir gemeinsam im Design Thinking Workshop erarbeiten.

Sie ist so gesehen unsere Idee der ‘Waldorfschule für Innovationen’. Statt stumpfer Frontbeschallung nach Lehrplan, wollen wir einen lebendigen Inkubator für eigene Innovationsprojekte anbieten.

Wir starten mit diesen Terminen:

Unsere Lunchbreak Session vor Ort sowie den Design Thinking Prototyping Workshop bieten wir auf Anfrage an. Das gesamte Angebot unserer Neon Gold Academy findet Ihr jetzt online unter www.neon-gold-innovations.de/academy.

Wir sind gespannt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch!

Anna Stadie Sven Wiesner Neon Gold Innovations Academy Hamburg

ANNA STADIE

Anna hielt als Organisationstalent innerhalb der Hotellerie verschiedene Positionen inne und dem Management den Rücken frei. Hier wuchs Ihr Interesse für den Bereich New Work und neue Formen der Zusammenarbeit wie Design Thinking.

SVEN WIESNER

Die Wurzeln von Sven liegen in der Blütezeit des Web 2.0. Zuletzt verantwortete er als CEO der Digital Agentur Havas beebop den Bereich Strategie. Als Innovationsoptimist teilt er seine Leidenschaft für die Digitalisierung als Speaker, Konzepter und Stratege.

Schreib einen Kommentar!

Deine Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.